Wer ich bin

Gärtner und Biologe aus Norddeutschland - das wäre die kürzeste Zusammenfassung. Schon immer fasziniert von der Vielfalt der Natur, zog es mich nach meiner Ausbildung im Garten- und Landschaftsbau zum Studium der Biodiversität nach Göttingen. Interessiert an allem was lebt, fiel mir eine Spezialisierung schwer, war aber unumgänglich. Botanik und Herpetologie sind seither meine Steckenpferde. Mindestens genauso gerne wühle ich jedoch mit den Händen in der Erde, lebe meine Kreativität bei der Gestaltung von Gärten aus und kultiviere botanische Raritäten. 
Ich sammelte Berufserfahrung in Botanischen Gärten, in der Naturschutzarbeit und als freiberuflicher Feldbiologe. Letzteres ist auch heute noch Teil meiner beruflichen Tätigkeit.
Bei der Gestaltung naturnaher Gartenanlagen kann ich all meine Fähigkeiten und mein Wissen einfließen lassen, um etwas Schönes zu erschaffen und zugleich etwas Nützliches für den Fortbestand der heimischen Artenvielfalt zu tun.


Warum mehr Natur im Garten?

Schon während meiner Ausbildung wurde ich häufig damit konfrontiert, wie naturfern wir Menschen geworden sind und in welch wüstengleiche Struktur so manch einer das Fleckchen Erde um sein Haus verwandelt. 
Mit dem Artensterben und den vielen negativen Entwicklungen in unserer Umwelt wurde ich erst im Studium konfrontiert. Die immer intensivere Landwirtschaft und der Verlust an Lebensraum für Tiere und Pflanzen sind eine Bedrohung die viele Arten an den Rand des Aussterbens gebracht hat und einige bereits darüber hinaus. Der Klimawandel wird diesen Trend aller Wahrscheinlichkeit nach eher verstärken. 
Dieser Entwicklung möchte ich entgegenwirken.

Das Schöne mit dem Nützlichen verbinden


Warum nutzen wir also nicht unsere Gärten um einen wertvollen Beitrag zu leisten und holen die Schönheit der heimischen Natur in unsere Gärten? Grünflächen im Siedlungsraum könnten bei entsprechender Gestaltung einen entscheidenden Beitrag zum Erhalt von Natur- und Artenvielfalt leisten und sogar vielen sehr spezialisierten Arten einen Rückzugsraum bieten. 
Naturschutz im eigenen Garten!
Dass dies keinen Widerspruch zu einem ästhetisch gestalteten und Erholung bietenden Gartenparadies darstellt, sondern eher das Gegenteil der Fall ist, sehen Sie auf den folgenden Seiten.

Regenwasser auf dem eigenen Grundstück nutzen - Eine Sumpfzone mit Pflanzen wechselfeuchter Standorte

Trockenmauern -  Lebensraum für Amphibien, Reptilien und viele andere Artengruppen

 Fischfreie Gewässer als Lebensraum für Amphibien und unzählige an den Lebensraum Wasser gebundene Insekten. 

Pflanzungen und Ansaaten mit einem Fokus auf heimische Pflanzenarten 

 

Materialien aus der Region sparen lange Anfahrtswege