Klein aber fein
Auch kleine Hausgärten bieten viel Potential! Für Vielfältige Erholung und eine Vielfalt an Arten.
Der Garten vor der Umgestaltung.
Einen Wintergarten soll es geben, der sich im Sommer rundum öffnen lässt.
Die Skizze. Der Garten soll auf unterschiedliche Ebenen gebracht werden. Stufen als Aufgang und zwei Naturstein-Trockenmauer-Hochbeete sollen den Höhenunterschied zum Wintergarten abfangen. Eine Sumpfzone nutzt das Regenwasser vom Glasdach und führt es so langsam dem Garten zu.
Der Wintergarten steht und die Erdarbeiten gehen voran.
Es muss erst schlimmer werden bevor es schöner werden kann.
Hochbeete, Stufenanlage und Sumpfzone sind fertig. Trittsteine lassen einen trockenen Fußes die Sumpfzone überqueren.
Die vorhandene Magnolie wird ebenfalls von einem flachen Hochbeet umgeben.
Statt wie ursprünglich geplant rund, wird sich spontan entschieden das Hochbeet oval zu bauen. Die Sumpfzone nimmt ihre Arbeit auf.
Fast fertig, fehlt nur noch das wichtigste: Pflanzen
Kaum zu glauben, dieses Foto ist aus dem selben Jahr wie das vorherige! Zwischenräume zwischen den gepflanzten Stauden wurden mit einjährigen wie z.B. dem Nelkenleimkraut eingesät um bereits im ersten Jahr einen Wow-Effekt zu erhalten. Wildbienen und Schmetterlinge haben sich auch gefreut.
Auch Leinkraut macht eine gute Figur.
Statt einer Mähkante wurde der Randbereich der Wiese mit flach wachsenden und blühenden heimischen Arten eingesät die es vertragen mit dem Rasenmäher bearbeitet zu werden. Biodiversitäts-Booster.
Das Sumpfvergissmeinnicht blüht schon fleißig.
Außerdem kamen in die Sumpfzone Arten wie Blutweiderich, Sumpfstorchschnabel, Großer Wiesenknopf, Baldrian, Mädesüß, Sumpfziest und Dost. Dazwischen eine Einsaat mit Kuckuks-Lichtnelke.
Immer noch das erste Jahr! Unfassbar.
Der Blick von der Bank in das neue Paradies.
Auch aus dem Wintergarten heraus lässt sich das neue Gartenreich genießen. Dies ist jetzt definitiv auch ein Artenreich! Alle gewinnen!